Rezept „Kalbskotelett mediterran“

Geschrieben von Pascal Hauser am 23. Juni 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Sommerküche trifft Beaujolais

beaujolais_rezeptfoto_kalbskotelett.jpg  Saint-Amour, Juliénas, Fleurie – diese wohlklingenden
  Wein­herkünfte aus dem Beaujolais gehören zu den zehn
  Spitzenlagen der französischen Weinregion, den so
  genannten „Crus“. Erfrischend, fruchtig und nicht zu
  schwer, eignen sich die Cru-Weine besonders als
  Begleiter für sommerliche Gerichte. Zum Beispiel zum
  Grillklassiker Kalbskotelett, in mediterraner Variante mit
  Vanille-Ratatouille und Rosmarinkartoffeln.

  Diese Kombination ist raffiniert und doch leicht
  zuzubereiten. Serviert mit einem fruchtigen, leicht
  gekühlten Cru aus dem Beaujolais, wird daraus ein
  sommerlicher Gaumenschmaus, bei dem die typischen Kirschnoten der Beaujolais-Weine perfekt mit den Vanillenoten der Ratatouille harmonieren.

Als Sommerweine sind die Gewächse aus dem Beaujolais geradezu ideal. Die Rebsorte Gamay, die hauptsächlich im Beaujolais angebaut wird, bringt nämlich ausgesprochen fruchtige, aromatische Weine hervor, die das Auge mit ihrem leuchtenden Rubinrot erfreuen. Gerade im Sommer bieten die Rotweine des Beaujolais, das zwischen Burgund und Lyon gelegen ist, pures Trinkvergnügen, denn sie lassen sich hervorragend gekühlt genießen.

Serviertipp:

Servieren Sie die Crus aus den zehn Spitzenlagen bei 13 bis 16 Grad Celsius. Für die übrigen Beaujolais-Weine mit den Herkunfts­bezeichnungen „Beaujolais“ und „Beaujolais Villages“ sind 11 bis 14 Grad Celsius ideal. Im Weinkühler oder mit einer Kühlmanschette versehen, behalten die Weine auch bei wärmeren Temperaturen ihre angenehme Frische.


Rezept:

Kalbskotelett vom Grill an Vanille-Ratatouille und Rosmarinkartoffeln

(Anzahl Personen: 2, Schwierigkeitsgrad: leicht)

Zutaten

Kalbskotelett vom Grill:

  • 2 Kalbskoteletts
  • 4 Salbeiblätter
  • 4 EL Olivenöl
  • Grobes Meersalz
  • Pfeffer

Rosmarinkartoffeln:

  • 10 kleine Kartoffeln (Brätlinge, Drillinge)
  • 1 Knoblauchzehe (ungeschält)
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Vanille-Ratatouille:

  • ½ Zwiebel
  • 1 reife Tomate
  • ½ Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 Knoblauchzehe (ungeschält)
  • ½ Vanilleschote
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Für die Ratatouille die Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Gemüse waschen. Die ungeschälte Knoblauchzehe mit der Hand leicht zerdrücken. Tomaten vierteln, Fruchtfleisch entfernen. In Würfel schneiden. Zucchini halbieren und in gleichgroße Würfel (ca. 5×5 mm) schneiden. Paprika entkernen und in Würfel schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel glasig darin anbraten. Zucchini und Paprika hinzufügen und kurz mit anbraten, salzen und pfeffern. Tomaten und Knoblauch hinzufügen und kurz köcheln lassen. Vanilleschote halbieren, Mark herauskratzen und zu dem Gemüse geben. Die Schote mit servieren!

Für die Rosmarinkartoffeln die Kartoffeln waschen, bissfest kochen und abkühlen lassen. Eine Pfanne mit 3 EL Olivenöl erhitzen, die Kartoffeln darin mit der ungeschälten Knoblauchzehe und dem Rosmarin goldgelb anbraten. Salzen und pfeffern.

Für das Kalbskotelett vom Grill 2 Salbeiblätter mit etwas grobem Salz im Mörser zerkleinern. Mit Olivenöl vermengen, pfeffern. Die Kalbskoteletts mit der Ölmarinade einpinseln. Abdecken und mind. 1 Stunde im Kühlschrank marinieren. Koteletts von jeder Seite ca. 5 Minuten auf dem Grill braten. Zum Schluss erneut mit der Marinade einpinseln. Mit einem frischen Salbeiblatt dekorieren.

Quelle (Text, Rezept und Foto): Pressemeldung, Kommunikationsbüro für Beaujolais-Weine (über Sopexa Deutschland), http://www.sopexa.com

Samosas mit Camembert

Geschrieben von Oliver Kuna am 7. Juni 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Passend zur anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika veröffentlichen wir heute ein Rezept von Thomas Krause (Kochschule Hamburg), das man schon einmal ausprobieren kann, bevor es zur Vorbereitung leckerer Snacks für den gemütlichen Fußball-Fernsehabend mit Freunden zum Einsatz kommt.

samosas_mit_camembert.jpg

Rezept für vier Personen.

Zutaten:

  • 200 g Camembert
  • 8 kleine quadratische Platten Blätterteig
  • 300 g gemischtes Hackfleisch
  • 1/2 rote Paprika
  • 3 EL Mais
  • 3 EL Erbsen
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • Öl

Zubereitung:

Die Zwiebel pellen und mit der entkernten Paprika fein würfeln. Die Eier trennen.

In einem heißen Topf die Zwiebelwürfel in Öl glasig anschwitzen, das Hack hinzugeben und mit anbraten. Mais, Erbsen und Paprikawürfel hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zur Seite stellen und auskühlen lassen.

Die Blätterteigplatten leicht ausrollen und die Enden mit Eiweiß bepinseln.

Die abgeschmeckte Hackmasse mittig mit den klein geschnittenen Camembertwürfeln draufgeben, zum Dreieck klappen und die Ränder mit einer Gabel zusammendrücken.

Mit Eigelb bepinseln und im vorgewärmten Backofen bei 180° C ca. 15 Minuten backen bis die Samosas goldbraun und aufgegangen sind.

Übrigens: Die Camembert-Samosas sind auch kalt ein echter Leckerbissen!

Quelle (Rezept und Foto): Pressemeldung, Informationsbüro Käse aus Frankreich (über Sopexa Deutschland), http://www.vivelekaese.com

Welcher Wein zu welchem Fisch?

Geschrieben von Oliver Kuna am 3. Juni 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Grundsätzlich gilt: Fisch und Wein gehören zusammen. Welcher Wein aber passt zu welchem Fisch? Diese Frage richtig zu beantworten, ist durchaus von entscheidender Bedeutung, schließlich rundet der richtige Wein das Geschmackserlebnis eines guten Essens erst vollkommen ab.


In der modernen Küche gibt es dankenswerter Weise immer weniger Konventionen. Vorschriften und Regeln der Vergangenheit geraten mehr und mehr in den Hintergrund, wodurch sich den Genießern mit einer Vielzahl von Variationsmöglichkeiten neue kulinarische Horizonte öffnen. Dennoch gibt es laut den Fischexperten von "Deutsche See" Fischmanufaktur auch für das Traumpaar „Fisch & Wein“ Leitlinien, die den Gastgeber dabei unterstützen, eine gelungene Kombination für seine Gäste auf den Tisch zu zaubern.

Die Zubereitung entscheidet
Ein Fischgericht bietet je nach Zubereitungsart – gedünstet, gebraten, gedämpft, gegrillt usw. – einen typischen Geschmackseindruck. Die dazu gereichte Soße, ob fein und zurückhaltend, cremig mit Sahne oder mit kräftigen Gewürzen und Kräutern, kann wie jede Beilage den Gesamtgeschmack beträchtlich verändern. Allgemeingültig lässt sich sagen: Wird der Fisch in Kombination mit Weißwein zubereitet, ist der Weiße ein MUSS. Ebenso ist ein Rotwein Pflichtprogramm zu einem mit Rotwein verfeinerten Fischgericht.

Fisch und Weißwein – die perfekte Liaison
Weißwein gilt bei Fisch normalerweise als die erste Wahl. In den meisten Fällen ist es auch nach wie vor so, dass zu einem Fischgericht ein entsprechender Weißwein passt. Bei der Auswahl des richtigen Weines sollte man grundsätzlich beachten: Zu kräftigen Gerichten gehören auch kräftige Weine, während ein leicht zubereitetes Gericht mit einem milderen Wein serviert wird.
Letztendlich kommt es also auf die Zubereitung an. Zu einem Fischgericht mit einer sehr aromatischen Soße, mit geschmacklich intensiven Beilagen wie beispielsweise Frühlingszwiebeln, Knoblauch oder Speck und zu geräuchertem Fisch sollte auch ein Wein gereicht werden, der eine gewisse Kraft ausstrahlt. Hier empfiehlt sich etwa ein buttriger Chardonnay oder ein leicht gekühlter, fruchtiger Spätburgunder.
Schonend und zurückhaltend gewürzter Fisch, wie gedämpfte Seezungenröllchen oder gedünsteter Kabeljau, verlangt nach einem neutralen, zarten oder blumigen Weißwein, der den Eigengeschmack des Fischs nicht überdeckt. Ein deutscher Riesling oder ein Sauvignon Blanc machen hier dem Fisch seine Spitzenposition nicht streitig.
Die filigranen Aromen von Süßwasserfischen, kombiniert mit einer leichten Soße und Gemüse, vertragen sich am Besten mit einem zurückhaltenden Weißweinpartner. Für Krusten- und Schalentiere eignen sich auch Sekt, Prosecco oder ein feiner Champagner.


Rotwein zu Fisch? Ja, aber …
Bei der Kombination Fisch & Wein ist die Regel „Fisch nur mit Weißwein!“ veraltet und nicht mehr gültig. Fisch, vor allem in gebratener oder gegrillter Form, liebt auch Rotwein. Eine gegrillte Dorade mit sommerlichem Gemüse oder ein mediterran gebratenes Meerbarbenfilet ergänzen sich hervorragend mit einem leichten, fruchtigen Rotwein. Selbst ein gegrillter Hummer kann wunderbar mit einem Rotwein, wie dem Schwarzriesling, harmonieren. Auch Garnelen, auf dem Rost mit Knoblauch zubereitet, gehen mit einem leicht gekühlten, dezenten Rotwein eine perfekte Liaison ein.
Einige Regeln sollte man bei der Kombination von Fisch mit Rotwein allerdings beachten: Ein leichter, fruchtiger und gerbstoffarmer Roter ist der perfekte Partner, wie beispielsweise ein Spätburgunder oder ein Côtes du Rhone. Schwere Rotweine hingegen beeinflussen unter Umständen den Eigengeschmack des Fisches zu sehr.
Thunfisch lässt sich hervorragend mit Rotwein kombinieren. Dieser Fisch erlebt seit dem Aufkommen der asiatischen Küche in Europa einen regelrechten Boom und eroberte in vielen Variationen die Gaumen der Verbraucher. Er harmoniert mit einem frischen und fruchtigen Spätburgunder, der mit seiner Note von roten Früchten die geschmackliche Fülle des kraftvollen Thunfisches wunderbar ergänzt. Auch zu geräuchertem Fisch serviert man gern einen Spätburgunder.

In der folgenden Tabelle finden Sie für jede Fisch-Zubereitungsart den passenden Wein:

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(PDF-Download per Klick auf die Grafik)

Quelle (Abbildung + Text): "Deutsche See" Fischmanufaktur

Deutsche See schürt das Feuer – Die Familie “Fisch im Grillblatt” bekommt Zuwachs

Geschrieben von Oliver Kuna am 1. Juni 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Die Produktfamilie „Fisch im Grillblatt“ bekommt Zuwachs. Gleich vier Neuheiten legt "Deutsche See" in dieser Grillsaison auf den heißen Rost: "BIO-Lachsfilet im Buchenspan", "BIO-Pangasiusfilet im Buchenspan", "Tilapiafilet im Bananenblatt" und "Pangasiusfilet im Bananenblatt". Alle Produkte sind im gekühlten Selbstbedienungsbereich und an der Frischfischtheke erhältlich.

Bremerhaven – Die Methode, beim Kochen empfindliche Zutaten einzuwickeln und dann zu garen, passt hervorragend zu Fischfilets. Eingepackt in eine schützende Hülle bleiben sie auch auf dem heißen Grill saftig und zart. Deshalb hat der Marktführer für Fisch und Meeresfrüchte im vergangenen Jahr zwei innovative Grillprodukte auf den Markt gebracht: Lachsfilet und Pangasiusfilet im Buchenspan. Die Fischfilets sind in ein hauchdünnes Holzblatt eingerollt, in dem sie auf dem Rost gegart werden. So bleiben sie schön saftig. Zudem verglimmt der Buchenspan an den Außenseiten und verleiht dem Fisch dadurch ein köstliches Raucharoma. Diese Innovation überzeugte Grillfans und wurde mehrfach ausgezeichnet.

An diesen Erfolg knüpft "Deutsche See" an und geht jetzt in die zweite Runde. Mit "BIO-Lachsfilet im Buchenspan" und "BIO-Pangasiusfilet im Buchenspan" ist „Fisch im Grillblatt“ nun auch in Bioqualität erhältlich. Eine aromatische Barbecue-Würzung verfeinert das Lachsfilet. Eine Limettenscheibe rundet den Geschmack ab. Das Pangasiusfilet ist mit feinen Kräutern der Provence gewürzt sowie einer frischen Zitronenscheibe garniert.

Neben dem Gaumen erfreuen zwei weitere Mitglieder der Familie „Fisch im Grillblatt“ auch das Auge. Die Filets sind mit einem grünen Bananenblatt umwickelt – ein Hingucker auf jeder Grillparty. Mit "Tilapiafilet im Bananenblatt" und "Pangasiusfilet im Bananenblatt" entwickeln die Bremerhavener Fischexperten die Methode des schonenden Garens auf dem Grill weiter. Denn der Fisch wird im Bananenblatt auf das Rost gelegt. Exotische und würzige Marinaden verfeinern die Fischfilets. Das saftige Tilapiafilet wird in einer Jalapeño-Marinade gereicht und ist mit einer roten Paprika-Garnitur versehen. Eine exotische Marinade aus Kokos-Curry rundet das Pangasiusfilet ab. Ein Spieß mit einer frischen Orangenscheibe hält das Bananenblatt zusammen.

Neu im Grillsortiment bei "Deutsche See":

"BIO-Lachsfilet im Buchenspan":

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Frisches BIO-Lachsfilet mit Haut, mit einer aromatischen Barbecue-Würzung, in ein Buchenholzblatt eingerollt und mit einer Limettenscheibe und Chiliaufstreu garniert, praktisch grätenfrei; aus ökologischer Aquakultur in Schottland, Zutaten aus ökologischer Erzeugung

"BIO-Pangasiusfilet im Buchenspan":

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Saftiges BIO-Pangasiusfilet ohne Haut, mit feinen Kräutern der Provence, in ein Buchenholzblatt eingerollt und mit Zitronenscheibe und Dillaufstreu garniert, praktisch grätenfrei; aus ökologischer Aquakultur in Vietnam, Zutaten aus ökologischer Erzeugung

"Tilapiafilet im Bananenblatt":

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Saftiges Tilapiafilet ohne Haut, mit einer würzigen Jalapeño-Marinade, in ein Bananenblatt eingerollt und mit roter Paprika garniert, praktisch grätenfrei; aus Aquakultur in China

"Pangasiusfilet im Bananenblatt":

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Saftiges Pangasiusfilet ohne Haut, mit einer exotischen Kokos-Curry-Marinade, in ein Bananenblatt eingerollt und mit einer Orangenscheibe garniert, praktisch grätenfrei; aus Aquakultur in Vietnam

Quelle (Fotos + Text): "Deutsche See" Fischmanufaktur

Bella Italia – Lebensfreude pur genießen!

Geschrieben von Pascal Hauser am 28. Mai 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Heute wird es italienisch bei "Lanz kocht". Die heutige Sendung steht unter dem Motto "Bella Italia – Lebensfreude pur genießen! Erlaubt ist, was schmeckt". Markus Lanz präsentiert heute zusammen mit Horst Lichter, Cornelia Poletto, Alfons Schuhbeck, Alexander Herrmann und Steffen Henssler (ZDF, 23.30 – 00.35 Uhr) ein vielseitiges Fünf-Gänge-Menü:


Vorspeise
Gefüllte Mozzarellakugeln mit Pancetta angerichtet auf Rucolasalat

von Horst Lichter

Zwischengang
Zucchiniagnolotti mit Calamaretti und Zucchiniblüten dekoriert
von Cornelia Poletto

Erster Hauptgang

Würziger Seeteufel mit Frühlingszwiebeln angerichtet auf dunkler Tintenfischsoße

von Alfons Schuhbeck

Zweiter Hauptgang

Schweinefilet mit Basilikum und Knoblauch serviert auf Spargelsalat
von Alexander Herrmann

Dessert
Speculatio Soffiato con per Sciropappa
von Steffen Henssler

Alle Rezepte als PDF auf einen Blick: Hier klicken!

Wir wünschen viel Spaß beim Nachkochen! Buon appetito!

Das ist unser Star für Oslo

Geschrieben von Oliver Kuna am 27. Mai 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Na ja, nicht ganz. Zwar stammen die neuen Bio-Miesmuscheln von "Deutsche See" aus Norwegen, aber natürlich nicht aus seiner Hauptstadt Oslo. Stattdessen wachsen sie fernab jeder Großstadt und Industrie in den kalten Gewässern der norwegischen Fjorde heran, welche ausschließlich über den Seeweg zu erreichen sind. Das bietet ausgezeichnete Lebensbedingungen für die dreijährige Aufzucht der Muscheln.

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Foto: "Deutsche See" Fischmanufaktur

Beständig kühle Wassertemperaturen ermöglichen eine jahreszeiten-unabhängige Ernte bei gleichbleibend guter Qualität der Meeresfrüchte. Neben einer optimalen Temperatur hat das klare Fjordwasser einen weiteren Vorteil: seine hohe Qualität. Die Miesmuscheln werden gemäß des hohen Bio-Standards von "Deutsche See" besonders schonend aufgezogen und von Hand geerntet. Das garantiert nicht nur eine gute Qualität, sondern erhält auch das ökologische Gleichgewicht des Meeres. Die Muscheln wachsen an langen Baumwollleinen heran. Diese hängen bis zu sieben Meter unter der Wasseroberfläche im mehreren hundert Meter tiefen Fjordwasser. Zur Ernte werden die Leinen aus dem Wasser gehoben und die Miesmuscheln von Hand abgestreift.

Diese Methode hat einen weiteren Vorzug: Da die Muscheln nicht mit dem Meeresboden in Berührung kommen, sind sie sandfrei und damit ein wahrer Genuss.

Die Bremerhavener Fischmanufaktur "Deutsche See" bietet Bio-Miesmuscheln aus norwegischen Aquakulturen ab sofort exklusiv auf dem deutschen Markt an. Die Muscheln sind ganzjährig frisch erhältlich. Frische Miesmuscheln waren bisher in Deutschland kaum zu bekommen, "Deutsche See" bietet sie nun zudem in Bioqualität an, was auf dem deutschen Markt ebenfalls einmalig ist.

Unabhängig davon wünscht das Blogfood.de-Team natürlich nicht nur der "Deutschen See" viel Erfolg bei der Markteinführung ihres neuen Produktes, sondern auch Lena Meyer-Landrut, die am Samstag (29.05.2010) mit ihrem Song "Satellite" Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo vertreten wird. Unser Tipp für unseren Star für Oslo: Auf jeden Fall unter den Top 10.

Französischen Käse mit allen Sinnen genießen

Geschrieben von Pascal Hauser am 26. Mai 2010 | Abgelegt unter Allgemein

Molekarküche, Fusionfood, Himalayasalz: Heutzutage sind wir immer auf der Suche nach neuen Geschmackserfahrungen. „Dabei können wir die größten Aha-Erlebnisse mit guten, aber einfachen Produkten machen, wenn wir wieder lernen, unsere Sinne bewusst einzusetzen“, meint Cornelia Ptach, Sensorikerin und Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Als Beispiel nennt die Expertin französischen Käse. „Die Franzosen haben es geschafft, aus den einfachen Grundzutaten Milch, Salz, Lab und verschiedenen Käsekulturen über 1.000 verschiedene Sorten zu kreieren: Zarte Frischkäse, fruchtige Weichkäse, nussige Hartkäse oder salzige Edelpilzkäse bieten je nach Reifestufe, Milchart und Herkunftsgebiet eine unglaubliche Variation, die man mit allen Sinnen entdecken kann.“

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Abenteuerreise der Sinne
Genuss ist ein Zusammenspiel aus Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken, das in der Regel mit dem Sehen beginnt. „Wer beispielsweise die Edelpilzadern eines Blauschimmelkäses wie Bleu d´Auvergne oder Fourme d´Ambert einmal genauer betrachtet, wird erstaunt sein, wie ästhetisch und kunstvoll sie sich durch den Käse ziehen“, meint Sensorik-Fachfrau Cornelia Ptach.
Unser wichtigstes Genussorgan ist nicht etwa die Zunge, sondern die Nase. Denn etwa 80 Prozent des empfundenen Geschmacks sind in Wirklichkeit die Aromen einer Speise, die vom Geruchssinn wahrgenommen werden. Bei Käse ist die Aromenpalette je nach Milchart, Herstellung und Reifung sehr breit. „Wussten Sie, dass im Hartkäse Comté sage und schreibe 100 verschiedene Aromen enthalten sind?“ schwärmt Cornelia Ptach. „Dabei gibt Unterschiede, je nachdem, ob der Käse aus Sommer- oder Wintermilch hergestellt wird. Sommercomté hat vielfältigere, vor allem fruchtige Aromen, während der Winterkäse eher nussig-pflanzlich ist. Geübte Nasen können im Comté sogar Nuancen von Pfeffer, Heu, Pampelmuse, Schokolade oder Karamell erriechen.“
Mit dem Tastsinn wird die Textur eines Käses erfasst. Wer eine Käseplatte mit verschiedenen französischen Käsen genießt, kann seinem Gaumen diese Unterschiede eindrucksvoll vorführen, wenn er nach dem kompakten und trotzdem elastischen und bisweilen kristallinen Teig eines Beaufort einen samtig-geschmeidigen Saint-Marcellin oder einen quarkähnlichen krümeligen Chaource im Mund zergehen lässt.

Mit den Geschmacksknospen erschmecken wir die Eindrücke süß, sauer, salzig, bitter und Umami – japanisch für fleischig, herzhaft und wohlschmeckend. Französischer Käse umschmeichelt unsere Geschmacksknospen, da sich in ihm alle Geschmacksqualitäten wieder finden, je nach Sorte in unterschiedlicher Intensität.
„Genuss kann so einfach sein“, fasst Cornelia Ptach abschließend zusammen. „Wenn sie das nächste Mal Gäste einladen, reichen Sie statt Sushi oder Garam Masala-Curry einfach eine französische Käseplatte, und machen sie mit Ihren Freunden eine bewusste Sinnesreise. Sie werden staunen, welche ungeahnten Entdeckungen sie selbst mit Sorten machen, die Sie seit langem kennen und schätzen.“

Quelle (Text und Fotos): Pressemeldung, Informationsbüro Käse aus Frankreich (über Sopexa Deutschland), http://www.vivelekaese.com

Zitronengrasspieß mit Riesengarnelen

Geschrieben von Oliver Kuna am 24. Mai 2010 | Abgelegt unter Allgemein


Zutaten (für 4 Personen):



Zitronengrasspieß:


  • 16 St. Riesengarnelen

  • 12 Stangen grüner Spargel

  • 12 Stangen weißer Spargel

  • 4 St. Zitronengrasstängel



Sauce:

  • 
150 g Mango-Chutney

  • 150 g “Chilisauce for Chicken”

  • Frischer Koriander



Sesam-Vinaigrette:


  • 1 El Sesamöl

  • 1 El Erdnussöl
  • 
1 El Sake (Reiswein)

  • 2 El Limonensaft

  • 1 El weißer gerösteter Sesam

  • Meersalz und Pfeffer



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Zubereitung: 


1. Riesengarnelen vom Panzer befreien – dabei das Schwanzsegment dran lassen – und auf das Zitronengras spießen.



2. Spieße in heißem Öl in der Pfanne saftig braten und mit Meersalz würzen. Den weißen Spargel wie gewohnt schälen. Vom grünen Spargel das untere Viertel abschneiden. Spargel in leicht gesalzenem Wasser mit etwas Zucker und Butter bissfest kochen und anschließend der Länge nach halbieren.



3. Für die Sauce wird das Mango-Chutney mit der Chilisauce (eventuell mit etwas Wasser) aufgekocht.



4. Für die Sesam-Vinaigrette alle Zutaten mit dem Schneebesen gut verrühren.

Serviertipp: 

Halbierten Spargel lauwarm mit der Sesam-Vinaigrette marinieren, auf Teller anrichten und darauf den Spieß legen. Mit der Sauce und frischem Koriander garnieren. Als Beilage eignet sich frisches Baguette.

Quelle (Foto + Text): "Deutsche See" Fischmanufaktur

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